Swisscom hat ADSL-Reseller mit erhöhten Bandbreiten überrumpelt
Nach der gestrigen Erhöhung der ADSL-Bandbreiten durch Swisscom Fixnet Wohlesale geben auch die ADSL-Reseller ihre neuen Angebote bekannt. Green.ch und Netstream machen in einer Pressemeldung auf die neuen Leistungen aufmerksam. Netstream und Green.ch erhöhen ihre Bandbreiten folgendermassen: Die ADSL-Angebote 600/100 werden 2000/100, 1200/200 wird 3500/300 und 2400/200 wird 5000/300.
Während bei Green.ch die Preise unverändert bleiben, konnte Netstream noch keine Auskünfte über Preisanpassungen machen. Offenbar hat Swisscom seine Reseller sehr kurzfristig über die Breitbanderhöhung informiert. "Durch die kurzfristige Information seitens Swisscom an uns Internet Service Provider ist jedoch noch nicht vorauszusagen, wie stark sich die Bandbreitenanpassung auf die Preise auswirken wird", erklärt Netstream-CEO Alexis Caceda. Und auch Fredy Künzler, CEO des ISPs Init Seven, kritisiert in seinem Weblog www.blogg.ch die kurzfristige Information durch Swisscom. Man sei total überrumpelt worden und niemand habe damit gerechnet, schreibt er. Er empfinde das als schlechten Stil, denn Produktplanung und Strategieüberlegungen könne man so nicht machen, kritisiert er.
Es wird auch darüber spekuliert, ob Cablecom jetzt mit einer Erhöhung seiner Bandbreiten nachziehen wird. Swisscom hat nun seine bestehende ADSL-Technologie ausgeschöpft und muss zuerst sein geplantes VDSL-Netz ausbauen. Cablecom könnte theoretisch ohne grosse Investitionen in die Infrastruktur das Swisscom-ADSL-Angebot übertrumpfen.
Während bei Green.ch die Preise unverändert bleiben, konnte Netstream noch keine Auskünfte über Preisanpassungen machen. Offenbar hat Swisscom seine Reseller sehr kurzfristig über die Breitbanderhöhung informiert. "Durch die kurzfristige Information seitens Swisscom an uns Internet Service Provider ist jedoch noch nicht vorauszusagen, wie stark sich die Bandbreitenanpassung auf die Preise auswirken wird", erklärt Netstream-CEO Alexis Caceda. Und auch Fredy Künzler, CEO des ISPs Init Seven, kritisiert in seinem Weblog www.blogg.ch die kurzfristige Information durch Swisscom. Man sei total überrumpelt worden und niemand habe damit gerechnet, schreibt er. Er empfinde das als schlechten Stil, denn Produktplanung und Strategieüberlegungen könne man so nicht machen, kritisiert er.
Es wird auch darüber spekuliert, ob Cablecom jetzt mit einer Erhöhung seiner Bandbreiten nachziehen wird. Swisscom hat nun seine bestehende ADSL-Technologie ausgeschöpft und muss zuerst sein geplantes VDSL-Netz ausbauen. Cablecom könnte theoretisch ohne grosse Investitionen in die Infrastruktur das Swisscom-ADSL-Angebot übertrumpfen.
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