Swisscom: mehr Anschlüsse, weniger Gewinn
Urs Schaeppi hat als Swisscom-Chef ad interim einen schwierigen Start: 15 Tage nach dem Tod von Carsten Schloter muss er erklären, warum der Reingewinn zurückgegangen ist.
Swisscom hat sein erstes Halbjahr 2013 bilanziert - es hätte besser sein können. Der Nettoumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent gesunken, der Reingewinn um 9,7 Prozent. In einem Video, das Swisscom auf Youtube hochgeladen hat, nennt CEO Urs Schaeppi drei Gründe für den Rückgang: Die Preiserosion in der Branche, günstigeres Roaming und hohe Akquisitionskosten für das Kundenwachstum.
Positiv hebt Schaeppi die Entwicklung bei Fastweb hervor. Die Swisscom-Tochter konnte ihren Kundenstamm im ersten Halbjahr 2013 um fast 13 Prozent auf 1,89 Millionen Menschen steigern. Da die Interkonnektionsdienste aber zurückgefahren wurden, ist der Umsatz auch in Italien gesunken. Das Minus von 13 Millionen Euro entspricht einem Rückgang von rund 1,63 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
"Unser Abschluss ist solide, wir sind auf Kurs", zitiert Swisscom seinen Chef ad interim. "Vor allem mit Angeboten wie Fernsehen (+42'000), Mobilfunk (+37'000) und bei Fastweb (+26'000) konnten wir im zweiten Quartal viele Neukunden gewinnen."
Der Bestand an Swisscom-TV-Anschlüssen stieg gemäss Halbjahresbericht im Vergleich zum vergangenen Sommer um ein knappes Drittel (208'000) auf 902'000 Anschlüsse. Davon entfallen auf 849'000 Abonnemente mit Grundgebühr.
Die Festnetz-Breitband-Anschlüsse erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 4,3 Prozent auf 1,77 Millionen. Mehr als die Hälfte aller Festnetz-Breitbandkunden von Swisscom nutze gleichzeitig auch Swisscom TV.
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