Swisscom meldet Milliardengewinne

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Swisscom meldet fürs erste Halbjahr einen Umsatzanstieg von 2,8 Prozent auf 7,02 Milliarden Franken gegenüer dem Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis vor Abschreibung und Zinsen (EBITDA) stieg gar um 8,3 Prozent auf 2,28 Milliarden Franken. Der Reingewinn von 5,36 Milliarden Franken resultierte vor allem aus der Veräussrung von 25 Prozent der Swisscom Mobile AG an Vodafone und aus dem Verkauf von Immobilien. Trotz Umsatzrückgang im Bereich Festnetz-Telefonverkehr konnte der Nettoumsatz im Segment Fixnet-Retail and Network relativ stabil gehalten werden, da sich vor allem die Value Added Services, insbesondere ISDN, erfreulich entwickelt haben. Mit einer Umsatzsteigerung von 18,5 Prozent auf 1,53 Milliarden Franken war das Mobilgeschäft weiterhin stärkster Wachstumsmotor. Der Kundenbestand stieg hier laut Pressemitteilung auf 3,43 Millionen an; 40 Prozent davon sind Prepaid-Kunden. Trotz der Abflachung des SMS-Wachstums im zweiten Quartal stieg das Volumen gegenüber dem ersten Semester 2000 um 390 Prozent auf rund 1,2 Milliarden versandte SMS-Meldungen. Swisscom, die sich in der UMTS-Euphorie eher zurückgehalten hat, ist eines der wenigen grossen Telekommunikationsunternehmen mit gesunden Finanzen.