Swisscom soll Interesse am italienischen IP-Anbieter FastWeb haben
Wie diverse italienische Medien heute berichten, soll Swisscom Interesse an FastWeb gezeigt haben. FastWeb ist ein italienischer Kabelnetzbetreiber, der sich auf IP-Dienstleistungen spezialisiert hat. Der Wert des Unternehmens wird auf 3 Milliarden Euro geschätzt. Laut einer kürzlich erschienen Studie von Goldmedia ist FastWeb mit 190'000 Kunden der erfolgreichste europäische IPTV-Anbieter.
Ein Swisscom-Sprecher erklärte gegenüber dem NetzwocheTicker, dies sei ein Gerücht, das man nicht kommentiere.
Um FastWeb kursieren schon seit längerem Verkaufsgerüchte. Als weitere Interessenten werden Rupert Murdoch, die Deutsche Telekom, France Télécom sowie einige Private-Equitiy-Funds wie Apax Partner, Providence Equity, Permira, BC Partners und Carlyle Group gehandelt. Fastweb wird zurzeit von verschiedenen Gruppen kontrolliert, wobei der Fastweb-Gründer und Präsident Silvio Scaglia 25 Prozent am Unternehmen hält. Der Verkauf des Unternehmens soll laut Gerüchten aber nicht vor Frühling 2006 erfolgen: Bis dann soll nämlich die Beurteilung der Deutschen Bank vorliegen, die im Auftrag Scalios strategische Alternativen zum Verkauf evaluieren soll.
Anlässlich der derzeitigen Wirren um Auslandengagements der Swisscom steht ein Kauf wohl nicht (mehr) zur Debatte. Dennoch dürfen wir gespannt auf den Ausgang der Gespräche zwischen dem Bundesrat und dem Swisscom-Management warten: Wie Moritz Leuenberger mehrmals öffentlich sagte, verbietet der Bundesrat Swisscom nur ganz grosse Übernahmen im Ausland. Und auch Pascal Couchepin zeigte sich gegenüber der welschen Presse kompromissbereit; vornehmlich habe man den Kauf der irischen Eircom verhindern wollen. Christoph Blocher auf der anderen Seite erklärte, der Bundesrat verbiete jegliche Investition im Ausland.
Ein Swisscom-Sprecher erklärte gegenüber dem NetzwocheTicker, dies sei ein Gerücht, das man nicht kommentiere.
Um FastWeb kursieren schon seit längerem Verkaufsgerüchte. Als weitere Interessenten werden Rupert Murdoch, die Deutsche Telekom, France Télécom sowie einige Private-Equitiy-Funds wie Apax Partner, Providence Equity, Permira, BC Partners und Carlyle Group gehandelt. Fastweb wird zurzeit von verschiedenen Gruppen kontrolliert, wobei der Fastweb-Gründer und Präsident Silvio Scaglia 25 Prozent am Unternehmen hält. Der Verkauf des Unternehmens soll laut Gerüchten aber nicht vor Frühling 2006 erfolgen: Bis dann soll nämlich die Beurteilung der Deutschen Bank vorliegen, die im Auftrag Scalios strategische Alternativen zum Verkauf evaluieren soll.
Anlässlich der derzeitigen Wirren um Auslandengagements der Swisscom steht ein Kauf wohl nicht (mehr) zur Debatte. Dennoch dürfen wir gespannt auf den Ausgang der Gespräche zwischen dem Bundesrat und dem Swisscom-Management warten: Wie Moritz Leuenberger mehrmals öffentlich sagte, verbietet der Bundesrat Swisscom nur ganz grosse Übernahmen im Ausland. Und auch Pascal Couchepin zeigte sich gegenüber der welschen Presse kompromissbereit; vornehmlich habe man den Kauf der irischen Eircom verhindern wollen. Christoph Blocher auf der anderen Seite erklärte, der Bundesrat verbiete jegliche Investition im Ausland.
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