Swisslog streicht über 300 Stellen

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Das Logistikunternehmen Swisslog hat zwar im 1. Quartal des laufenden Jahres den Auftragseingang und Umsatz gegenüber dem Vergleichsquartal 2002 gesteigert, das EBITDA liege jedoch unter den Erwartungen, schreibt Swisslog in einer Medienmitteilung. Genaue Zahlen gab das Supply Chain Mangement-Unternehmen nicht bekannt. Das bereits angekündigte Kostenprogramm werde aber in der zweiten Hälfte dieses Jahres Wirkung zeigen und ab 2004 zu Einsparungen von jährlich 10-15 Millionen Franken führen. Teil des Kostensenkungsprogramms ist der weltweite Abbau von rund 10 Prozent der insgesamt 3350 Stellen bis Ende des 1. Quartals 2004 (ohne Berücksichtigung der Devestitionen). Etwa 100 davon wurde laut Thomas Werder, Head of Corporate Communications, bereits gestrichen. Als Folge der Fokussierungsstrategie und zur weiteren Reduktion der Schulden hat Swisslog zu Beginn dieses Jahres das Devestitionsprogramm substanziell ausgedehnt. Alle Tochterunternehmen, die in der Division Material Flow & Robotic Systems zusammengefasst sind, stehen zum Verkauf. Ebenfalls devestiert werden sollen einzelne Liegenschaften und Grundstücke. Swisslog möchte 2005 wieder schwarze Zahlen schreiben. 2002 schrieb Swisslog 48 Millionen Franken Verlust.