Symantec verklagt Microsoft und will Vista-Start verhindern

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Der Antiviren-Spezialist Symantec wirft Microsoft in einer Klage vor, die Speichertechnik der von Symantec übernommenen Veritas unerlaubt zu nutzen und dafür sogar Patente erhalten zu haben. Symantec bezieht sich in der Klage auf einen Vertrag zwischen Microsoft und Veritas aus dem Jahr 1996, der festlegt, wie Microsoft die Veritas-Speichertechnik für die Windows-Server nutzen kann. In einer Stellungnahme erklärt Microsoft, die Klage beruhe auf Meinungsverschiedenheiten über die korrekte Auslegung des Vertrags.
Gegenüber der Seattle Times erklärte Symantec, es gehe vor allem darum, "die Entwicklung, den Verkauf und die Auslieferung von Windows Vista und dem Longhorn Server zu stoppen".
Symantec hatte bereits unter anderem bei der EU-Kommission eine informelle Beschwerde gegen Microsoft eingereicht. Der Anbieter von Antiviren-Software befürchtet, dass Microsoft seine Produkte mit eigener Anti-Viren- und Anti-Spyware-Lösungen vorkonfigurieren wird.