T-Online präsentiert negatives Ergebnis
Der Umsatz von T-Online stieg von 428,4 Millionen Euro 1999 auf 797,2 Millionen Euro im Jahr 2000, was eine Steigerung von 86 Prozent bedeutet. Die Umsätze im Portalgeschäft, also aus Internetwerbung und E-Commerce-Angeboten, wurden um rund 570 Prozent, von 16,4 Millionen Euro im Vorjahr auf 110 Millionen Euro, gesteigert. Schlechter sieht es hingegen beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen aus, welches für das Gesamtjahr 2000 minus 121,7 Millionen Euro beträgt. 1999 war noch ein Plus von 17,6 Millionen Euro ausgewiesen worden. Zu dieser Entwicklung trugen laut T-Online die Anlaufverluste bei den ausländischen Tochtergesellschaften sowie die schon im dritten Quartal eingesetzte Belastung durch die Einführung neuer Flatrate Tarife bei. Der Vorstandsvorsitzende Thomas Holtrop erklärte, dass T-Online künftig stärker auf Profitabiltät setzen werde. Mit attraktiven Portalen und Inhalten sollen die Surfer zu längerem Verweilen auf den Internetseiten veranlasst werden. Bis 2004 soll dazu das Portalgeschäft auf über 30 Prozent vom Umsatz wachsen. Gegenwärtig liegt es bei einem Anteil von 14 Prozent.
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