T-Systems-CEO Stücheli zu Swisscom: Verstärkte Fokussierung auf Outsourcing

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Am internationalen Pressekolloquium der Deutschen Telekom in Berlin gab Gregor Stücheli, CEO von T-Systems Schweiz, Auskünfte über die Zukunft des IT-Dienstleisters in der Schweiz. Klassisches Outsourcing sei out, in sei Dynamic Outsourcing, das sich an die Bedürfnisse des Kunden anpasse, so Stücheli. T-Systems Schweiz will darum in Zukunft IT-Ressourcen auf Basis eines Pay-per-Use-Preismodells bereitstellen. Preferred Partner sind Sun Microsystems und IBM.
In der Schweiz ist Swisscom IT Services der grösste Konkurrent von T-Systems. Stücheli erklärte, dass in über 60 Prozent der letztes Jahr gewonnen Aufträgen Swisscom IT Services der letzte Konkurrent war. Laut Stücheli wird sich der Wettbewerb noch verschärfen: Die Tatsache, dass sich Swisscom stärker auf den Schweizer Markt konzentrieren muss, wird seiner Meinung nach auch eine verstärkte Fokussierung auf das Outsourcing führen. Neben Breitband sei IT-Outsourcing im Schweizer Markt der Bereich, in dem Swisscom Wachstum generieren könne. Er sieht einen grossen Vorteil von T-Systems Schweiz gegenüber Swisscom darin, dass man auf internationale Ressourcen zurückgreifen könne.
T-Systems Schweiz will sich auf die Branchen Banken, Healthcare und Versicherungen konzentrieren. Stücheli will in diesem Jahr zwei bis fünf grössere Bankendeals, also in der Grösse einer Luzerner- oder Fribourger Kantonalbank, gewinnen.