Telcos gründen Konvergenz-Allianz

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Führende Telekommunikationskonzerne haben eine globale Allianz zur Promotion von kombinierten Fixnetz- und Mobil-Diensten geformt mit dem Ziel, die Konvergenz zwischen den beiden Angebots-Typen zu fördern. Mitglieder der "Fixed-to-Mobile Convergence Alliance" sind unter anderem NTT DoCoMo (J), die BT Group (UK), Cegetel (F), Swisscom, Korea Telecom, Brasil Telecom and Telstra (Ö), Eurotel (UK) und Rogers (Can). Vodafone soll den Beitritt abgelehnt haben während Orange, die Mobilsparte von France Telecom, die eine eigene Initiative für Fixed-to-mobile-Services plant, nicht eingeladen worden sein soll, der Allianz beizutreten. Dies berichtet die britische Financial Times in ihrer heutigen Ausgabe. Die Verbandsmitglieder wollen gemeinsam Paket-Angebote aus Festnetz- und Mobilfunkservices bewerben und dabei die Angebote so zusammenstellen, dass die Vorzüge beider Bereiche zum Tragen kommen. Insbesondere die Festnetzbetreiber erwarteten dadurch positive Einflüsse auf ihre sinkenden Umsatzzahlen. Unter anderem soll es zukünftig möglich werden, Festnetz und Mobilfunk mit einer Rechnung zu bezahlen. Tarifmodelle wie Genion von O2, bei dem Kunden während der Nutzung des Handys in ihrer Home-Funkzelle Festnetzentgelte bezahlen, sollen gefördert werden. Die Allianz will zudem gemeinsam gegenüber Geräteherstellern auftreten und somit gemeinsame Anforderungen für neue Technologien für beide Telekommunikationsnetze durchsetzen. Die Gruppe soll ausschliesslich als Interessenvertretung zusammenarbeiten, gemeinsame Investitionen sind nicht geplant.