Telekom-Ausrüster sollen UMTS mitfinanzieren
Telekom-Ausrüster sollen sich in Zukunft stärker an den Kosten für die UMTS-Netze beteiligen. Dies diktierte Maximilian Ardelt, Vorsitzender der Geschäftsführung des Mobilfunkanbieters VIAG Interkom dem Wirtschaftsmagazin Focus-Money ins Notizbuch. Vor allem bei Ericsson spreche man von einer grossen Bereitschaft, sich mit Zugeständnissen am Risiko zu beteiligen. Über das Potential von UMTS herrscht im Moment eine grosse Verunsicherung. Laut einer noch unveröffentlichten Studie des Londoner Forschungsunternehmens Durlacher Research werden die Übertragungsraten der ersten UMTS-Geräte bei zwanzig bis vierzig Kbits liegen. Das ist weit entfernt von den 2 Mbit, welche wirklich revolutionäre Anwendungen wie Video über das mobile Internet erst möglich machen würden. Solche Anwendungen sollen erst in mehr als sieben Jahren möglich sein.
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