Telekomrating: Wenig Spektakel im Transfer-Markt für Nullen und Einsen
Bilanz hat zum zehnten Mal sein Telekom-Ranking veröffentlicht. Dabei scheinen die Veränderungen heuer subtil, der Markt fast etwas eingeschlafen. Im Fixnetbereich ist E-Fon die neue Nummer eins und stösst damit Colt nach sechs Jahren vom Thron. Swisscom konnte einen Rang gut machen und auch Sunrise stieg um drei Plätze auf Rang fünf.
Im Mobilfunk teilen sich nach wie vor Swisscom, Orange und Sunrise den Markt und zwar in genau dieser Reihenfolge. Trotz guter Qualität leidet Swisscom hier unter dem Image der hohen Kosten. Ein Kompliment sprechen die Autoren dagegen Sunrise für die gut gelungene Integration von Tele2 aus.
Im Bereich Corporate Networks teilen sich Cablecom (demnächst UPC) und Swisscom den ersten Platz. Darauf folgen Colt, Cyberlink, Sunrise und Orange Business.
In der Rangliste der Internet Service Provider (ISP) musste Swisscom hingegen einen Rang abgeben und rangiert nunmehr auf Platz fünf. Cyberlink ist hier wie auch im Vorjahr die Nummer eins, gefolgt vom Soloturner Provider Solnet. Solnet schafft quasi aus dem Stand den Sprung auf Platz zwei, da der Anbieter sein Einzugsgebiet in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert hat und nun Kunden bis nach Graubünden bedient. Den dritten Rang hält Colt. Cablecom hingegen rutschte von der Sechs auf die Sieben. Dies reflektiert weiter die grossen Probleme, die das Unternehmen mit dem Kundenservice hat.
Zum zehnten Geburtstag des Telekomrating nimmt Bilanz auch die langjährige Entwicklung unter die Lupe und kommt zu dem Schluss, dass der Markt, in dem sich die ISPs tummeln, der bewegteste ist. Hier wechseln die Spitzenanbieter fast jedes Jahr. Am wenigsten dagegen tue sich im Mobilfunk. Hier dominiert seit Jahr und Tag die heilige Dreifaltigkeit. Dies mache sich auch anhand der Kundenzufriedenheit bemerkbar, da sie hier konstant am geringsten sei.
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