Temenos im Kreuzfeuer der Kritik

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Der Software-Hersteller Temenos wird derzeit heftig für seine Informationspolitik kritisiert. Gemäss Finanz und Wirtschaft (FuW), hat das Unternehmen eindeutig gegen die Ad-hoc-Publizitätspflicht verstossen. Bevor Temenos am Mittwochnachmittag letzter Woche der Öffentlichkeit mitteilte, dass schlechtere Zahlen eingefahren werden als ursprünglich erwartet, brach der Titel am Vormittag in einem Kursrutsch um 14 Prozent ein und wurde aus dem Handel genommen. Dies könne nur durch ein Durchsickern von Informationen zustande gekommen sein, mutmasst die FuW und schliesst ein Nachspiel für Temenos nicht aus. Letzten Donnerstag dann verlor die Aktie mehr als 45 Prozent und hat bis heute ihren Tiefpunkt noch nicht erreicht (sank allein seit Börsenbeginn heute um 9 Prozent auf 5 CHF). Finanzchef David Arnott erklärte, der Umsatz werde weniger rasch wachsen als bisher angenommen. Ausserdem rechnet man mit einem erhöhten Margendruck. Diverse Unternehmensteile werden deshalb zur Kostenreduzierung nach Indien verlagert.