Think Tools: 6 Millionen Verlust und Stellenabbau
Die börsenkotierte Zürcher Softwarefirma Think Tools hat im ersten Quartal 2003 einen Umsatz von 0,5 Millionen Franken verbucht und dabei sechs Millionen Franken Nettoverlust gemacht. Im Vergleichsquartal 2002 betrug der Umsatz 0,4 Millionen Franken bei einem Verlust von 4,7 Millionen. Das Unternehmen verfügt immer noch über Reserven von 21,6 Millionen Franken. Um die gegenüber dem Vorjahr stagnierenden operativen Kosten zu reduzieren, hat das Unternehmen im ersten Quartal bereits Restrukturierungsmassnahmen getroffen. So wurde der Personalbestand von 43 (Ende 2002) auf 21 halbiert. 17 der abgebauten Stellen betreffen die USA. Die operativen Kosten (5,2 Millionen Franken im ersten Quartal) sollen dadurch um 60 Prozent gesenkt werden. Zudem soll Think Tools (Schweiz) AG mit der Think Tools AG zusammengelegt werden, um weitere Kosten zu sparen. CEO Patrick Watkins erhofft sich vom Anziehen der Sparschraube einen längeren Zeithorizont, um doch noch den Turnaround zu schaffen.
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