TIC bewirbt sich nicht um eine WiMAX-Lizenz

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TIC The Internet Company nimmt nicht an der Versteigerung der nationalen WiMAX-Lizenzen teil. Die Hürden für einen Carrier, der in der Schweiz ein neues nationales Antennennetz aufbauen will, seien im Vergleich zu Netzbetreibern mit bereits existierenden Antennenstandorten zu hoch, begründet TIC. Eine verspätete Abdeckung führe zu einem Verzug bei der Lancierung von WiMAX-Produkten und zu geringer Akzeptanz bei den Kunden. Zudem geht TIC davon aus, dass die zunehmende Sensibilität im Zusammenhang mit Elektrosmog zu hohen juristischen Kosten und zeitlichen Verzögerungen beim Netzaufbau führen würde.
TIC zeigte sich ursprünglich sehr an einer Lizenz interessiert und hatte im Dezember bei der ComCom Beschwerde gegen die Versteigerungsbedingungen der WiMAX-Konzessionen eingereicht. Der ISP bemängelte, dass nur Grossunternehmen eine Chance auf den Erwerb einer Lizenz hätten. "Wir bedauern die Tatsache, dass nur drei Lizenzen vergeben werden und somit die Empfänger quasi bereits feststehen", erklärte TIC-CEO Franz Grüter damals.
TIC will aber dennoch WiMAX-Produkte anbieten und zwar durch Partnerschaften mit zukünftigen Lizenzinhabern. Vorgespräche mit potentiellen WiMAX-Netzbetreibern seien im Gange.
Die Vergabe der drei Lizenzen erfolgt im Juni mittels einer so genannten "Sealed Bid"-Auktion. Dabei gibt jeder Bieter ein einziges, unabhängiges und verdecktes Gebot ab. Die Gebote der anderen Bieter können dabei nicht beobachtet werden. Den Zuschlag für die einzelnen Konzessionen erhalten die Meistbietenden. Um Absprachen möglichst zu verhindern, hat das BAKOM beschlossen, Angaben über die Zahl und Namen der Bewerber erst nach Ablauf der Auktion bekannt zu geben.