Überdurchschnittlicher Rückgang von Raubkopien in der Schweiz

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Der Anteil unlizenzierter Computerprogramme ist in der Schweiz im letzten Jahr von 31 auf 28 Prozent gesunken und liegt gemäss Schätzungen nunmehr bei 386 Millionen Franken. Dies meldet die Business Software Alliance (BSA). Dabei sei der Rückgang in der Schweiz im internationalen Vergleich schneller. In Europa konnten im letzten Jahr nur Irland und die Niederlande ähnliche Erfolge bei der Bekämpfung von Raubkopien verzeichnen. In der EU sank der durchschnittliche Anteil um 2 Prozent auf 35 Prozent, im übrigen Europa blieb er bei 61 Prozent konstant. Weltweit wurde ein Rückgang um ein Prozent, von 36 auf 35 Prozent, festgestellt.
Weltweit entstanden Umsatzausfälle von 32,7 Milliarden US-Dollar, in der EU lagen sie bei 12,1 Milliarden US-Dollar, so die BSA. Die "Top 20 der Softwarepiraterie" beim Umsatzanteil wird angeführt von Vietnam mit 92 Prozent, der Ukraine (91%), China und Simbabwe (90%), Indonesien und Russland (87%). Die "Top 20 der Software-Legalität" zeigt die USA (21%), Neuseeland (23%), Österreich (25%), Schweden (26%), Grossbritannien, Dänemark (27%), die Schweiz und Japan (28%) als relative Klassenbeste.