Studie zu KI-Talenten

Schweiz profitiert im globalen Wettlauf um KI-Köpfe

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von Valentina Graziano und jor

Die Schweiz stärkt ihren KI-Standort von innen: Eine neue globale Studie zeigt, dass das Land erfolgreich mehr eigene Fachkräfte ausbildet und diese auch im Land hält. Zudem gehört die Schweiz bei der Dichte an KI-Talenten zur Weltspitze.

(Soucre: freepik / Freepik.com)
(Soucre: freepik / Freepik.com)

Die Schweiz bildet zunehmend eigene KI-Talente aus und kann diese erfolgreich im Land halten, wie eine Studie des Berliner Thinktanks Interface (ehemals bekannt als Stiftung Neue Verantwortung) zeigt. Demnach stieg der Anteil hierzulande ausgebildeten KI-Fachleute, die auch in der Schweiz arbeiten, innerhalb eines Jahres von 32,7 auf 35,8 Prozent.

Zudem ist die Talentdichte hierzulande vergleichsweise hoch: Mit 3,25 KI-Spezialistinnen und Spezialisten pro 1000 Personen in der Bevölkerung erreicht sie weltweit den vierten Platz - hinter Singapur (6,94), Irland (4,19) und Kanada (3,32). 

In absoluten Zahlen liegt die Schweiz mit 28’723 KI-Fachleuten auf Rang 16, während die USA und Indien die Liste mit je fast einer Million Fachkräften anführen.

Das Bild zeigt zwei nebeneinanderliegende horizontale Balkendiagramme, die die globale Verteilung von KI-Talenten darstellen.

Das sind die Top 25 Länder nach KI-Fachkräften: links in absoluten Zahlen; rechts pro Kopf gerechnet. (Source: zVg)

Die Studie ordnet dies in eine globale Verschiebung ein: Erstmals ziehen mehr KI-Talente aus den USA nach Europa als umgekehrt. Davon profitieren neben der Schweiz insbesondere Deutschland und die Niederlande.

Einen deutlichen Warnschuss gibt die Studie jedoch bei der Gleichstellung ab. Während Europas KI-Sektor wächst, sinkt der Frauenanteil, was laut den Forschenden die langfristige Wettbewerbsfähigkeit gefährdet.

 

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