UMTS-Auktion in Italien: Milliardenbusse für Blu
Nach dem Aus der UMTS-Auktion in Italien, weil sich der sechste Teilnehmer, Blu, vorzeitig aus dem Rennen verabschiedet hat, ist eine Polemik entbrannt. Politiker sprechen von einem abgekarteten Spiel, um die Preise möglichst tief zu halten. Silvio Berslusconi, selber mitbeteiligt an Blu, warf hingegen der Regierung gravierende Fehler vor. Das vorzeitige Aus freut lediglich die Börse. Sämtliche Titel der Mitbietenden schnellten in die Höhe. Am meisten zulegen konnte Tiscali, nämlich satte 14 Prozent. Die italienische Regierung ihrerseits hat die Versteigerung anerkannt, dem aus der Auktion ausgestiegenen Blu-Konsortium jedoch eine Busse von 3,12 Milliarden Franken auferlegt, weil es sich mit den anderen Bietern abgesprochen habe.
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