UMTS-Versteigerung in Italien: Fast vereitelt
Auf die Minute genau hat sich Blu doch noch zur UMTS-Lizenzauktion in Italien angemeldet. Dem Teilnahmeentscheid ging eine 16-stündige Debatte unter den Partnern voraus. Blu gehört unter anderem Autostrade (32 Prozent) und der British Telecom (20 Prozent). Damit verhinderte Blu gerade rechtzeitig, dass die Auktion hinfällig geworden wäre und die fünf Lizenzen zwischen Telecom Italia, Omnitel, Wind, Ipse und Andala zum Mindestgebot aufgeteilt worden wären. Entsprechend verhalten eröffnete die Auktion dann auch. Einzig Wind und das von Hutchinson Whampoa kontollierte und von Tiscali sowie mehreren Medien mitfinanzierte Konsortium Andala griffen etwas tiefer in die Tasche und boten 4,2 Billionen Lire. Der Rest blieb beim Mindestgebot. Trotz enormer Handydichte in Italien erwarten die Experten, dass die Einnahmen aus der Versteigerung mit 28 Milliarden Euros deutlich unter jenen von Grossbritannien und Deutschland liegen werden.
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