UMTS wird sich auch in diesem Jahr nicht durchsetzen
Laut den Experten des deutschen Beratungshauses von Deloitte wird UMTS auch 2006 auf den Durchbruch warten müssen. UMTS/3G werde zwar Neuverträge im Millionenbereich bringen, das reiche aber bei weitem nicht aus, um die Milliardeninvestitionen der Mobilfunkanbieter wieder hereinzuholen, so Deloitte. "UMTS fehlt noch eine Killerapplikation, wie es Sprache- und SMS-Dienste für 2G sind", erklärte Andreas Gentner, Partner Technology, Media and Telecommunications bei Deloitte, gegenüber pressetext. Die Infrastruktur sei unterdessen da, doch es fehle für den Verbraucher der Mehrwert, für den es sich lohne, tiefer in die Tasche zu greifen. Laut Deloitte bleibt darum auch in diesem Jahr die Vorgängertechnologie 2G wichtigster Wachstums-, Umsatz- und Gewinnträger für den mobilen Sektor.
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