Unaxis: Übernahmekommission hat Verfahren eröffnet

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Die Übernahmekommission (UEK) hat sich in den Machtkampf zwischen der österreichischen Beteiligungsgesellschaft Victory und den Unaxis-Aktionären eingeschaltet. Sie will abklären, ob die österreichischen Interessenten zum Zeitpunkt der GV tatsächlich über mehr als ein Drittel der Aktien verfügte. Dies teilte die Schweizer Wirtschaftsnachrichtenagentur gestern mit. Sollte die Beteiligungsgesellschaft Victory um die beiden Industriellen Mirko Kovats und Ronny Pecik bei der Generalversammlung vom letzten Dienstag diese Grenze nicht überschritten haben, müsste sie den Unaxis-Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreiten, wie UEK-Rechtskonsulentin Karin Eugster auf Anfrage der Agentur erklärte. Die UEK prüfe zudem, was passieren würde, wenn Victory ihre Beteiligung an Unaxis auf über 50 Prozent ausbaute, so Eugster. Die Behörde wird für beide Fälle eine Empfehlung veröffentlichen.
Die Übernahmekommission kontrolliert die Einhaltung der Gesetze über öffentliche Kaufangebote bei freiwilligen und obligatorischen Angeboten. Sie verabschiedet bei jedem öffentlichen Kaufangebot Empfehlungen darüber, ob die nötigen Bestimmungen eingehalten worden sind.