US-Behörde warnt vor Grossabgriff im Internet

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Am Wochenende machte auf der ganzen Welt die Meldung die Runde, dass ein Sicherheitsloch im Remote Procedure Call Protokoll von Windows NT, 2000, XP und 2003 Server Hacker zu einem Grossangriff auf Computer verleiten könnte, welche die Lücke noch nicht mit dem entsprechenden Patch geschlossen haben. Regierungsexperten gehen davon aus, dass Hacker einen Virus herstellen könnten, der feststellt, welche Computer ungeschützt sind und dann die Kontrolle über diese übernimmt, um von dort aus Angriffe zu starten. Die Warnung des Department of Homeland Security basiert vor allem auf mehreren Exploits, die im Internet kursieren. Zudem bestünden Hinweise auf verstärkte Aktivitäten in einschlägigen Hacker-Foren. So waren laut der amerikanischen Sicherheitsfirma SANS Institute zeitweise über 2000 Spider im Einsatz, die nach ungepatchten Computern suchten. Medienberichten zufolge hat auch das CERT Coordination Center verstärkte Aktivitäten registriert und inzwischen auch eine neue Lücke gefunden worden, die vom Microsoft-Patch vom 16. Juli nicht geschlossen wird. Diese betreffe aber nur das Betriebssystem Windows 2000.