US-Musikindustrie jagt Copyright-Sünder

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Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat damit begonnen, Vorladungen an Internet-Provider zu senden. Dies berichtet CNET News.com. Ziel der Vorladungen ist es, an die Daten von Tauschbörsenbenützern zu gelangen, die noch in diesem Sommer wegen Copyright-Verletzungen angeklagt werden sollen. Am 4. Juni hatte ein Berufungsgericht in Washington die Befugnis der RIAA bestätigt, bei den Providern Namen der Internet-User zu sammeln, die illegal Musik über Tauschbörsen verbreiten. Am 24. Juni hatte die RIAA angekündigt, gegen exzessive Tauschbörsennutzer vorzugehen. Seither sind in den USA gemäss Nielsen//NetRatings die Benutzerzahlen der grössten Tauschbörsen um 15 Prozent eingebrochen.