US-Zeitungen nehmen Artikel aus der Datenbank
Aufgrund eines Urteils des Obersten Gerichtshofs zugunsten der freien Journalsiten, haben in den USA die Presseverlage angekündigt, Tausende von Artikeln freier Medienschaffender aus den Datenbanken zu entfernen. Dem Entscheid war eine Auseinandersetzung vorangegangen, in dem die freien Journalisten verlangten, bei einer Online-Verwertung ihrer Texte extra bezahlt zu werden. Diesem Ansuchen wurde nun recht gegeben. Ebenso müssen in Zukunft die Medien die entsprechende Erlaubnis vor der Weiterverwertung einholen. Die Klage war unter anderem gegen die New York Times und Times eingereicht worden und betrifft ältere Texte aus der ersten Hälfte de neunziger Jahre. In der Zwischenzeit haben die meisten Verlage jedoch ihre Verträge den veränderten Bedingungen angepasst. Gemäss Angaben der International Herold Tribune müssten allein bei der Times 115.000 Artikel aus den Datenbanken entfernt werden.
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