USA plant Schutzschild gegen Cyberattacken
Nicht nur gegen Anrriffe aus der Luft, auch gegen Cyberattacken rüsten die USA auf. An die Seite des Raketenschutzschildes National Missele Defense (NMD) soll ein virtuelles Pendant treten, das staatliche und privatwirtschaftliche Netzwerke gegen Hacker schützen soll. Laut James Adams, Berater des Geheimdienstes NSA, werde das Projekt in seiner sicherheitsrelevanten und finanziellen Dimension mit dem NMD zu vergleichen sein. Wie Adams dem Handelsblatt erklärte, soll eine ähnliche „totale Abschreckung“ erreicht werden wie mit der Nuklear-Strategie vergangener Jahre: „Wenn ein Staat unsere Wasserversorgung mit einer Cyberattacke unterbricht, müssen wir im Stande sein, seine Stromversorgung oder sein Bankensystem lahmzulegen“, sagte Adams. Laut Handelsblatt, habe US-Präsident Bush eine Aufstockung der finanziellen Cyberschutzmittel zugesichert, damit die von Bill Clinton skizzierten Pläne („Fidnet“) konkretisiert werden können. Der Schutzschild soll bis 2003 stehen und 30 Milliarden Dollar verschlingen.
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