VBS muss IT-Sicherheit prüfen
Der Bundesrat hat das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) beauftragt die Sicherheit seiner IT-Systeme zu analysieren.
Der Bundesrat hat das VBS aufgefordert, die Sicherheit seiner IT-Systeme zu prüfen. Nun muss das Departement bis Ende 2013 über "Gefahren und Lücken im Bereich lnformationssicherheit" Bericht erstatten und "Vorschläge für Sofortmassnahmen" und "die Anpassung der formell-gesetzlichen Grundlagen" unterbreiten.
Gestützt auf einen Auftrag des Bundesrates habe das VBS bereits letztes Jahr eine Expertengruppe eingesetzt, schreibt der Bund in einer Medienmitteilung. In dieser waren EDA, EJPD, EFD, UVEK, BK, die eidgenössischen Gerichte, die Parlamentsdienste die Kantone vertreten. Geleitet wurde die Gruppe von Markus Müller von der Universität Bern.
Das VBS werde beauftragt, die bestehende Expertengruppe zu einer interdepartementalen Arbeitsgruppe mit Vertretern aller Departemente zu erweitern. Dies mit dem Ziel, bis Ende April 2013 ein Vernehmlassungsentwurf zum lnformationssicherheitsgesetz vorzulegen.
Der Bundesrat reagiert so auf einen Datenklau im Frühsommer 2012. Damals gelang es einem VBS-Mitarbeiter, mehrere Terabytes an Daten zu entwenden. Eine Weitergabe konnte allerdings verhindert werden.
Die Redaktion macht Winterpause
OST lanciert neue Bachelorvertiefung AI Augmentation
Update: Bund schliesst Einführung von Microsoft 365 ab
Update: Swisscom verabschiedet sich vom 3G-Netz
Herrchen und Frauchen sind nicht eingeladen
Universität Genf löst Informatikzentrum auf und schafft KI-Plattform
Insolvenzen in der IT-Branche steigen 2025 um 73 Prozent
Gespenstische Cyberkriminelle kapern Whatsapp-Accounts
Update: Bytedance besiegelt Tiktok-Abspaltung in den USA