Verein Polizei gegen Schengen als Spam-Versender diskreditiert?
Im Namen des Vereins "Polizei gegen Schengen" sind gestern Spam-Mails verschickt worden. Der Verein selbst hat an 45 Personen ein Mail verschickt, in dem er auf sein Anliegen aufmerksam macht. Dieses ist laut Angaben des Vereins am 31. Mai in Spam verwandelt und mit identischem Text an Tausende von Empfängern über Singapur, Japan und die USA gestreut worden. Der Verein geht davon aus, dass es sich beim Urheber nicht um ein übereifriges Mitglied handelt, sondern dass dies böswillig geschah in der Absicht, die Polizeioffiziere als Spam-Produzenten zu diskreditieren und die Website sperren zu lassen. Laut einem Sprecher des Vereins ist eine Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet worden, ein Rechtsanwalt wurde eingeschaltet und Mitglieder des Vereins versuchen herauszufinden, wer die Urheber des Spam-Versands sein könnten. "Polizei gegen Schengen" war zuvor schon in ähnlicher Weise angegriffen worden, indem die Hotline zeitweilig durch den Eingang tausender leerer SMS stilgelegt worden war. Zudem waren diverse Viren und Würmer an die Mitglieder des Vereins geschickt worden.
Der Verein "Polizei gegen Schengen" ist am 31. März gegründet worden und umfasst aktive sowie pensionierte Polizisten und Grenzwächter. Die Mitglieder sind gegen einen Beitritt der Schweiz zu den beiden Abkommen Schengen und Dublin und behaupten, dass in den eigenen Reihen Gegner berufliche Repressalien in Kauf nehmen müssten, würden sie öffentlich ihre Meinung vertreten. Der Verband schweizerischer Polizeibeamter und die kantonalen und städtischen Polizeidirektorenkonferenzen haben sich für ein Ja zu den Abkommen ausgesprochen, laut "Polizei gegen Schengen" sei aber eine grosse Mehrheit der Polizeibeamten und Grenzwächter dagegen und würden durch Vorgesetze unter Druck gesetzt.
Der Verein "Polizei gegen Schengen" ist am 31. März gegründet worden und umfasst aktive sowie pensionierte Polizisten und Grenzwächter. Die Mitglieder sind gegen einen Beitritt der Schweiz zu den beiden Abkommen Schengen und Dublin und behaupten, dass in den eigenen Reihen Gegner berufliche Repressalien in Kauf nehmen müssten, würden sie öffentlich ihre Meinung vertreten. Der Verband schweizerischer Polizeibeamter und die kantonalen und städtischen Polizeidirektorenkonferenzen haben sich für ein Ja zu den Abkommen ausgesprochen, laut "Polizei gegen Schengen" sei aber eine grosse Mehrheit der Polizeibeamten und Grenzwächter dagegen und würden durch Vorgesetze unter Druck gesetzt.
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