Victory hält 20 Prozent an Ascom
Was gestern erst Gerücht war, hat sich nun bestätigt: Die österreichische Beteiligungsgesellschaft Victory um Ronny Pecik hält 20,1 Prozent an Ascom. Victory besitzt nun 15,1 Prozent an Ascom in Aktien und 5 Prozent in Call Optionen, teilt Ascom mit.
Damit hat Victory Ascom faktisch bereits unter Kontrolle, schreibt der Tagesanzeiger. Denn an den Ascom-Generalversammlungen seien erfahrungsgemäss in der Regel weniger als 40 Prozent der Aktien vertreten.
Ascom sei positiv gegenüber diesem neuen Aktionär eingestellt, meinte Ascom-Sprecher Daniel Lack gegenüber SDA: "Wenn Leute bei uns investieren wollen, sind sie willkommen." Ascom habe den Turnaround geschafft, dem Unternehmen gehe es besser. Von einem mehr industriell ausgerichteten Investor erhoffe sich die Ascom zudem neue Impulse für das Geschäft.
Der letzte Grossaktionär von Ascom, die Hasler Stiftung, hat derweil erklärt, dass keine Verhandlungen mit Victory über einen Verkauf ihres Anteil von 7,5 Prozent laufen. Stiftungsratspräsident Max Gsell sagte allerdings gegenüber AWP, dass ein Verkauf aber auch nicht ausgeschlossen sei. Zuletzt sei es eine Preisfrage, ob die Stiftung verkaufe oder nicht.
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