Vodafone-Abschreibung belastet auch Swisscom-Aktie

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Der weltgrösste Mobilfunkkonzern Vodafone muss vor allem wegen seiner deutschen Tochter bis zu 28 Milliarden Pfund (64 Milliarden Franken) abschreiben. Die Anfang 2000 von Vodafone für 170 Millilarden Euro erworbene Mannesmann-Tochter sei auf Grund des veränderten Börsenumfeldes heute wesentlich weniger wert, teilt Vodafone mit. Zudem hat Vodafone aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs und des Preisdrucks durch Regulierungsbehörden die Prognosen für den Umsatz im kommenden Geschäftsjahr 2006/07 (bis Ende März) gesenkt. Vodafone war bisher von einem Umsatzplus zwischen 6 und 9 Prozent ausgegangen, neu liegen die Aussichten bei einem Plus von 5 bis 6,5 Prozent.
Vodafone ist zu 25 Prozent an Swisscom Mobile beteiligt. Die Swisscom-Aktie liess gestern um 0,2 Prozent auf 396 Franken nach. Laut Börsenbericht der NZZ sei dies möglicherweise auf die schwachen mittel- bis langfristigen Wachstumsprognosen von Vodafone zurückzuführen.