VoIP soll bis 2007 Unternehmessektor erobern
Gemäss einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan soll der Internet-Telefonie Dienst VoIP (Voice over Internet Protocol) in absehbarer Zeit zum Mainstream-Produkt gehören. Aufgrund der verstärkten Nutzung der VoIP-Technik und der Markteintritt der US-Telekomgiganten AT&T und MCI WorldCom und in Europa von GlobalOne und KPNQwest ist davon auszugehen, dass traditionelle Telefongesellschaften das VoIP-Volumen steigern werden, indem sie die technische Entwicklung vorantreiben und hohe Investitionen in die Infrastruktur tätigen werden. Die Einführung technisch ausgereifter VoIP-Lösungen werde den Markt einen entscheidenden Schritt voran bringen, heisst es in der Studie: Derzeit stammen nur etwa drei Prozent der Umsätze aus Unternehmen, doch 2007 sollen es schon knapp 70 Prozent der Umsätze sein. Eine ebenfalls klare Verschiebung prognostiziert die Studie bei der Verbindungsart: Nur knapp die Hälfte der VoIP-Verbindung finden zur Zeit von Telefon zu Telefon statt, 2007 sollen dreiviertel aller Verbindungen von Telefon zu Telefon erfolgen und nicht einmal mehr zwei Prozent von PC zu PC.
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