Waadtländer IT-Migrationsprojektleiter: "Bedag streut Gerüchte"
Der Kanton Waadt wehrt sich gegen das Gerücht, er sei nur unzureichend auf die Übernahme seiner IT vorbereitet. Den Urheber dieses Gerüchts sucht Projektleiter Francis Randin vom Kanton Waadt in den Reihen der Führungskräfte des Bedag-Kompetenzzentrums in Lausanne. Das berichtet heute die Onlineausgabe von 24heures. Immerhin verliere Bedag mit dem Kanton Waadt seinen grössten Kunden. Die Anschuldigung Randins wies Bedag-Pressesprecher Rudolf Steiner gegenüber der Zeitung entschieden zurück. Bedag setze alles daran, dass dieser komplexe Transfer bestmöglich über die Bühne gehe. Man wolle damit den anderen Kunden zeigen, dass Bedag fähig sei, eine derartige Datenmigration durchzuführen.
24heures führt mehrere Punkte auf, die im Zusammenhang mit der IT-Rückholaktion des Kanton Waadt weiterhin Anlass zu Spekulationen geben. Immer noch ungeklärt sei zum Beispiel die Frage nach dem Verbleib der für den Kanton Waadt zuständigen Informatiker im Bedag-Kompetenzzentrum in Lausanne. Mindestens hundert Angestellte der Bedag wüssten immer noch nicht, ob ihr Arbeitsvertrag zum ersten April 2009 verlängert wird. Weiterhin unklar sei auch, wo die für den Kanton Waadt zuständigen Informatiker untergebracht werden. Waadt wollte ursprünglich die Bedag-Räume in Lausanne übernehmen. Der IT-Dienstleister habe seine Meinung dazu nun allerdings geändert und versetze den Kanton damit in die schwierige Lage, schnellstmöglich andere Räume zu finden.
Kritisch betrachtet die Zeitung ebenfalls, dass der Kanton Waadt für seine Informatik angesichts des kommenden schwierigen Transfers kein zusätzliches Budget bereitgestellt habe.
Der Kanton Waadt wird ab August dieses Jahres seine Informatik wieder selbst betreiben. Anfang Dezember 2008 hatte der Waadtländer Staatsrat bekannt gegeben, dass er den Vertrag mit dem Kantonalberner IT-Dienstleister Bedag Informatik werde auslaufen lassen.
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