Warner Bros. will legales Download-Angebot in der Schweiz starten

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Im ersten Quartal 2006 will Warner Bros. international in diversen Ländern, darunter auch in der Schweiz, mit einem legalen Download-Angebot an den Start gehen. Ziel ist es, mit dem Dienst das illegale Herunterladen zu unterbinden. "Wir haben aus den Erfahrungen der Musikbranche gelernt, die fast zu lange mit legalen Angeboten gewartet hat", meint Jürg Hofmann, Managing Director bei Warner Home Video. Diskutiert würde derzeit auf internationaler Ebene unter anderem die Strategie für das Digital Rights Management, etwa ob und wie viele Kopien möglich sein werden. Zudem ist das Pricing noch nicht klar. Ziemlich sicher werde analog zu den Music-Download-Shops in dem Land abgerechnet werden, in dem die Kreditkarte zugelassen ist. Dennoch sollte der Preis einheitlich sein, erklärt Hofmann. Zudem finden laut Hofmann Basisgespräche mit Interessenten in der Schweiz statt, dabei handelt es sich um ISPs und um bestehende Retailer, die bereits einen Download-Dienst anbieten. Warner Home Video wird permanentes Downloading anbieten, Video-on-Demand wird durch Warner Bros. TV angeboten werden.
Laut einer Studie zum US-amerikanischen Video-on-Demand-Markt, die Screen Digest und Goldmedia in Kooperation mit Adams Media Research veröffentlicht haben, würde die Entwicklung von Video-on-Demand schneller vorankommen, wenn sie den Bedürfnissen der Konsumenten sehr genau entspricht. Diese wollen Medieninhalte nicht nur ausleihen, sondern auch besitzen und vor allem über deren Verwendung selbst bestimmen. So sind laut Studie mehrere Hollywood-Studios nach einigen Hindernissen und Anlaufschwierigkeiten der vergangenen Jahre derzeit dabei, den Verkauf von Filmen auch als Download über das Internet in Gang zu bringen.