Warner Music drohen Klagen wegen Preisabsprachen bei Musik-Downloads
In seinem Quartalsbericht an die US-Börsenaufsicht SEC schreibt das US-Musiklabel Warner Music Group, es sei in 14 Kartellrechtsklagen als Beschuldigter genannt. Die Sammelklagen werfen Warner Music Preisabsprachen bei den Musikdownloads mit anderen Labels vor.
Diese Mitteilung wurde zusammen mit dem Bericht von Warner Music für das zweite Quartal veröffentlicht: Das Musiklabel steigerte seinen Umsatz von 767 Millionen im Vergleichsquartal des Vorjahres auf 796 Millionen US-Dollar. Nach einem Gewinn von 4 Millionen US-Dollar resultierte nun allerdings ein Verlust von 7 Millionen US-Dollar. 11 Prozent der Umsätze erreicht Warner Music unterdessen durch Downloads, der Online-Umsatz hat sich damit im Vergleich zum Vorjahrsquartal verdreifacht.
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