We-Pad: Bereits über 20'000 Vorbestellungen, Ringier mit im Boot
Das iPad bekommt Konkurrenz: Die in Gründung befindliche WePad GmbH hat einen Prototypen seines Tablet-Computers We-Pad vorgestellt. Hinter dem Projekt stehen die Berliner Neofonie GmbH und die Münchner 4Tiitoo AG. Die Verlagsgruppe Ringier (mit der Illustrierten und Cicero) sowie der Hamburger Verlag Gruner + Jahr, Herausgeber des Sterns, haben bereits ihre Unterstützung zugesichert. Das We-Pad soll im Gegensatz zum iPad eine offene Distributionsplattform ohne Preisdiktat und ohne Zensur werden.
Das Basismodell mit 16 Gigabyte Flash-Speicher und WLAN soll für 449 Euro im Handel erhältlich sein und ist damit leicht billiger als das iPad. Die Variante mit UMTS, GPS, einem Full-HD-Video-Chip und 32 GByte Speicher wird mit 569 Euro zu Buche schlagen. Das Tablet, das auf einem Linux-Betriebssystem läuft, kommt mit Unterstützung der Adobe-Technologien Flash und Air. Dank einer Ausführungsumgebung sei es möglich, Applikationen für Googles Mobilsystem Android auf dem We-Pad laufen zu lassen. Bereits seien über 20'000 Vorbestellungen eingegangen, so die Macher. Verkaufsstart des Geräts ist im Juni.
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