Weissbuch 2010: Schweizer PC-Markt mit Umsatzrückgang von 9,3 Prozent
Der PC-Markt in der Schweiz zeigt ein unerfreuliches Bild: Bei den Stückzahlen konnte er zwar für Desktops einen Wachstum von 3,9 Prozent ausweisen, da aber der Preis durchschnittlich um 12,7 Prozent nachgab, sank der Umsatz um satte 9,3 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang von 183 Millionen Franken. Da auch die Umsätze der Server, Drucker und Displays unter starken Einbussen litten, verlor der Gesamtmarkt gar 13,9 Prozent – ein Einnahmerückgang von 580 Millionen Franken. Somit schrumpfte der PC-Markt in den letzten beiden Jahren um rund 1,16 Milliarden Franken. Bei den Stückzahlen konnte das mobile Segment um 16,2 Prozent zulegen, während das Desktop-Segment eine Einbusse von 12,9 Prozent verzeichnete. Die Durchschnittspreise verloren bei den Desktop-Systemen 5 Prozent, bei den mobilen 17,6 Prozent. Daraus resultiert im Umsatz der Desktop-Systeme ein Rückgang von 17,3 und bei den mobilen Systemen einen Rückgang von 4,2 Prozent.
„Es ist feststellbar, dass in der Schweiz europaweit nach wie vor die niedrigsten durchschnittlichen Preise für vergleichbare IT-Produkte bezahlt werden müssen“, heisst es im Bericht. Die schrumpfenden Margen der Hersteller, die stark fallenden Preise und die allgemeine Wirtschaftskrise seien denn auch hauptverantwortlich für die Schrumpfung des Marktes, so Weissbuch-Initiator Robert Weiss. Ein weiterer Grund sei das Zögern beim Wechsel auf Windows 7. Selbst der Business-Markt habe eine Reduktion von 20 Prozent bei den Stückzahlen und 27 Prozent beim Umsatz hinnehmen müssen, so Weiss.
Leader in der Schweiz ist mit 35,9 Prozent Marktanteil weiterhin HP. Dell kommt nur noch auf 9,5 Prozent und ist somit der grösste Verlierer. Die Netbook-Sparte dominiert Acer mit einem Marktanteil von 37,6 Prozent. Apple eroberte mit einem Wachstum von 19,5 Prozent die Position 3 im Markt. Die Marktanteile reflektieren abgesetzte Stückzahlen.
Karsten Sauerwald
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