Weitere Bad News von Pixelpark

Uhr | Aktualisiert
Auch im April und Mai sei die finanzielle Lage weiter sehr angespannt gewesen, sagte Paulus Neef, unterdessen Alleinvorstand von Pixelpark, gestern Donnerstag auf der Hauptversammlung in Berlin. Um die Gewinnzone zu erreichen, sei ein monatlicher Umsatz von rund fünf Millionen Euro notwendig, erklärte er weiter. Der Umsatz im ersten Quartal betrug aber 13,8 Millionen Euro. Falls sich die wirtschaftliche Lage verbessere, werde Pixelpark den Break Even im vierten Quartal 2002 erreichen. Bis dahin reiche auch das vorhandene Kapital: Er gehe davon aus, dass die Liquidität mindestens bis Ende des Jahres gesichert sei. Nun will sich Pixelpark auf sein Kerngeschäft konzentrieren: die Konzeption und Umsetzung von Internetportalen. Weiter hat Neef angekündigt, dass auch nach dem drastischen Stellenabbau im letzten Jahr – mehr als die Hälfte der Stellen wurden gestrichen – ein weiterer Abbau der derzeit noch 600 Stellen nicht auszuschliessen sei. Pixelpark Schweiz ist als eigenständiges Unternehmen von diesen Entwicklungen nicht direkt betroffen erklärt Jürg Dangel, CEO von Pixelpark (Schweiz), gegenüber dem Netzticker. Wir überprüfen aber laufend die Situation und passen unsere Kapazitäten der Marktsituation weiter an.