Swiss Life begründet Stellenabbau mit Digitalisierung
Bis Ende 2028 will Swiss Life rund 600 Stellen abbauen. Der Konzern begründet dies unter anderem mit Effizienzgewinnen durch die Digitalisierung. Der Stellenabbau betrifft Backoffice-Stellen in sämtlichen Geschäftsbereichen und Funktionen.
Swiss Life steht vor einem Stellenabbau. Der Versicherer will bis Ende 2028 seine betriebliche Effizienz weiter steigern und im Zuge dessen rund 600 Stellen streichen. Etwa die Hälfte der betroffenen Stellen entfällt auf Swiss Life in der Schweiz, die andere Hälfte auf Swiss Life Asset Managers, hauptsächlich im Ausland, wie das Unternehmen mitteilt. Den Grossteil dieses Abbaus will der Konzern durch natürliche Fluktuation erreichen.
Der Versicherer bringt den angepeilten Effizienzgewinn unter anderem mit der fortschreitenden Digitalisierung in Verbindung. Konzern-CEO Matthias Aellig erklärt, Swiss Life wolle seine Effizienz steigern, indem man sich die Möglichkeiten der technologischen Entwicklung zunutze mache. Laut der Mitteilung baute das Unternehmen bereits rund 100 Stellen durch eine selektivere Besetzung offener Stellen ab. Bis Ende 2026 gehe man einem weiteren Abbau von rund 100 Stellen aus.
Auf Anfrage erklärt Swiss Life, der Stellenabbau betreffe "Backoffice-Stellen in sämtlichen Geschäftsbereichen und Funktionen". Konkrete Zahlen speziell zur IT oder zum Digitalbereich nennt der Konzern jedoch nicht.
Lesen Sie auch: Die Schweizerische Post gab im Frühling 2026 bekannt, rund 60 IT-Stellen streichen zu wollen. Nach einem Konsultationsverfahren korrigiert der Konzern diese Zahl jedoch nach unten.
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