Wemf AG startet NET-Audit neu
Bereits im April möchte die Wemf AG, Zürich, Beta-Tests mit einer verbesserten Software für die Messung des Internettraffics im Rahmen des NET-Audit starten. Gabriela Eggstein, Marketingleiterin der Wemf, hofft, dass dank dem neuen Messverfahren der deutschen Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) mehr Websites beim NET-Audit mitmachen werden. Dass sich bisher fast niemand am NET-Audit beteiligt hat, führt Eggstein vor allem auf technische Schwierigkeiten zurück. So hätten zum Beispiel NT-Server Probleme mit der alten IVW-Software gehabt. Eggstein hofft, dass die Wemf im Spätsommer Traffic-Zahlen von 15 Medienplattformen, aber auch Portalen und anderen Websites ausweisen kann. Ziel sei aber die Erhöhung auf 20 bis 30 Websites. Ende 2000 hatten nur noch die NZZ und Pro7 ihre von der Wemf beglaubigten Page Impressions und Visits ausweisen lassen, weshalb die Zahlen vor kurzem definitiv vom Netz genommen wurden. Denn zwei oder drei beglaubigte Websites nützen auch der Werbewirtschaft reichlich wenig.
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