Werbegeschäft läuft besser, aber nicht im Internet

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Der Abwärtstrend bei den Werbeausgaben in den Schweizer Medien hat sich im April abgeschwächt. Das Inserate- und Anzeigegeschäft nahm im Monatsvergleich nur noch um 1,6 Prozent, auf 345,5 Millionen Franken, ab. Im Februar und März war der Rückgang mit über 7 Prozent beträchtlich höher, wie Media Focus auf Basis ihrer monatlichen Erhebungen über die Werbeaufwendungen in der Schweiz bekannt gab. Aus dem Vergleich der ersten vier Monate der Jahre 2001 und 2002 resultiert ein Rückgang von 4,1 Prozent. Stabilisiert hat sich der Brutto-Werbeaufwand namentlich bei den Tageszeitungen, auf die zwei Fünftel aller Werbeausgaben entfallen. Der Rückgang betrug im April gegenüber dem Vorjahresmonat noch 0,5 Prozent, nach einem Einbruch von fast 10 Prozent im März. Auch bei den Publikums-Zeitschriften (-1,5 Prozent), den Fach-Zeitschriften (-1,2 Prozent) und beim Fernsehen (-0,9 Prozent) hat sich der Rückgang spürbar verlangsamt. Radiosender mit plus 15,8 Prozent und Teletext mit plus 12,1 Prozent befinden sich sogar wieder in einer Aufwärtsphase. Wenig Beachtung von der Werbewirtschaft finden hingegen weiterhin Kinos (-37,8 Prozent) und das Internet (-43,5 Prozent).