Werbung per SMS unerwünscht

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Nur 4 Prozent der deutschen Internetnutzer mit Handy sagen, dass Unternehmen, die Werbebotschaften per SMS versenden, in ihrem Ansehen steigen. Nur zehn Prozent der Befragten akzeptieren die Push-Strategie, also unaufgefordert zugeschickte Werbebotschaften. Vier von fünf Usern würden eine Werbe-SMS nur dann akzeptieren, wenn sie diese auch angefordert haben. Diese Ergebnisse entstammen einer im August 2002 vom deutschen Marktforscher TNS EMNID durchgeführten Umfrage. Wenn das Mobile Marketing mit Push-Massnahmen Gefahr läuft, die Persönlichkeitssphäre zu stören und somit eine eher ablehnende Haltung gegenüber dem umworbenen Produkt erzeugt, dann sollten SMS-Werbetreibende nicht auf kalkulierte Streuverluste ihrer Push-Strategie setzen, sondern der Pull-Strategie den Vorzug geben, rät deshalb Tristan Helmreich von EMNID. Generell sind die Quoten für Direct Marketing via Handy sehr bescheiden: 12 Prozent der surfenden Handybesitzer fänden es toll, wenn ein Dialog mit dem werbetreibenden Unternehmen via Handy möglich wäre. 20 Prozent beurteilen es als Gewinn, wenn sie bei dem werbetreibenden Unternehmen auch über das Handy einkaufen könnten. Und 18 Prozent würden dann auch Mobile Payment nutzen. Insgesamt wurden 885 Internetnutzer im TNE EMNID-Onlinepanel befragt.