Der Begründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia Jimmy Wales erhält den mit 200'000 Franken dotierten Preis, der nach dem Schweizer Unternehmer und Politiker Gottlieb Duttweiler benannt wurde.
Die Auszeichnung wird in unregelmässigen Abständen vom Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon bei Zürich vergeben – an "Personen, die sich mit hervorragenden Leistungen für die Allgemeinheit verdient gemacht haben". Bisherige Preisträger waren unter anderem UNO-Generalsekretär Kofi A. Annan und der tschechoslowakische Präsident Václav Havel.
Wales habe es in knapp einem Jahrzehnt geschafft, ein weltumspannendes Wissensnetz aufzubauen, hiess vom Gottlieb Duttweiler Institut. Wikipedia sei zum Symbol für einen Umbruch in der Medienwirtschaft geworden. Zudem habe sie den Zugang zu Wissen als wichtigste Ressource des Menschen revolutioniert und zur Demokratisierung des Wissens beigetragen.
"Dank ihrer Unabhängigkeit und Neutralität geniesst Wikipedia grosse Akzeptanz und Glaubwürdigkeit. Ihr Pionier Wales sucht nicht Geld oder Ruhm, sondern will Wissen teilen und weitergeben." Seine Non-Profit-Organisation finanziert sich durch Donationen, die Mitarbeit ist ehrenamtlich, das partizipative Modell zutiefst demokratisch – denn "Freiwilligkeit ist der Preis der Freiheit" (Gottlieb Duttweiler). Die Auszeichnung wird am 26. Januar 2011 in Rüschlikon an Wales übergeben. Roger de Weck, designierter Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR, wird den Preisträger würdigen.
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