Windows XP: Ärger einprogrammiert

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Microsofts Gratwanderung entlang den legalen Abgründen von Anti-Trust-Gesetz, Persönlichkeitsschutz und anderen Wettbewerbsbestimmungen geht weiter. Nun hat die angekündigte Integration der Produkte Hailstorm, Passport und Wallet in das neue Betriebssystem Windows XP 13 US-Datenschutzorganisationen veranlasst, bei der amerikanischen Handelsaufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) Beschwerde zu erheben. In der Beschwerde heisst es, Microsoft wolle mit unfairen und betrügerischen Mitteln an persönliche Daten der User gelangen. Die genannten Funktionen speichern Nutzerdaten wie Passwörter und Kreditkartennummern intern ab. Microsoft begründet diese Mechanismen mit Bedienerfreundlichkeit, denn die User müssen ihre Codes bei der Nutzung der genannten Services nicht jedesmal neu eintippen. Der geplante Start der neuen Betriebssoftware ist in rund 90 Tagen, am 25. Oktober 2001. Microsoft möchte Windows XP unbedingt auf dieses Datum hin lancieren. Denn falls dies gelingt, wäre der 25. Oktober auch ein Triumph von Microsoft gegenüber den diversen Klägern, denen es dann nicht gelungen wäre, die Verbreitung des kritisierten Produkts aufzuhalten, bis alle strittigen Punkte geklärt sind.