Wird Via Net.Works verkauft?

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Dem holländische Mutterhaus von Via Net.Works geht das Geld aus: Die Cash-Reserven reichen unter den jetzigen Bedingungen noch bis Ende April, heisst es in einer Pressemeldung. Der ISP für KMU arbeitet mit PricewaterhouseCoopers zusammen, um das dringende Liquiditätsproblem zu lösen. Als Lösung sieht der ISP entweder den Verkauf von Teilen des Unternehmens oder der ganzen Firma. Es würden Gespräche mit Partnern stattfinden, die an einer schnellstmöglichen Lösung interessiert sind. Daneben ist Via Net.Works aber auch mit Investoren im Gespräch, die genügend Mittel einschiessen würden, damit das Unternehmen einen ausgeglichenen Cashflow erreichen kann. Wie ein Pressesprecher des holländischen Mutterhauses gegenüber dem NetzwocheTicker erklärte, schreiben viele Länderunternehmen von Via Net.works schwarze Zahlen, darunter auch die Schweiz. Das Problem liege allein beim Mutterhaus. Es würden verschiedenste Möglichkeiten besprochen, die er aber nicht kommentieren wollte. Von der Schweizer Geschäftsleitung war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
Via Net.Works Schweiz entstand im Juli 2000 als die Holländer den Schweizer IT-Dienstleister SmartComp der Tochter SmartWeb übernahmen. Im Juni 2002 übernahm Via Net.Works Kunden und Teile der Netzinfrastruktur von KPNQWest. Im Juni 2003 wurde das FORUM für Telematik übernommen. Erst im August kaufte Via Net.Works PSINet Europe und damit auch die Schweizer Standorte.