WorldCom stellt Konkursantrag

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Der amerikanische Telefonkonzern und Betreiber des weltgrössten Internet-Netzwerks hat vor einem New Yorker Gericht Konkursantrag gestellt. Dabei handelt es sich um die grösste Insolvenz in der Geschichte der USA. Der beantragte Gläubigerschutz soll es dem Unternehmen erlauben, seine Geschäfte weiter zu betreiben, während an einem Restrukturierungsplan gearbeitet wird. WorldCom, das in 65 Ländern tätig ist, betonte in einer Medienmitteilung, dass die Tochtergesellschaften im Ausland nicht von dem Konkursverfahren betroffen seien und normal weiter arbeiteten. WorldCom ist auch in der Schweiz mit einer Tochtergesellschaft vertreten. WorldCom sitzt auf einem Schuldenberg von über 35 Milliarden Dollar und ist durch Falschbuchungen in Milliardenhöhe unrühmlich in die Schlagzeilen geraten. Die Aktien der Firma, 1999 noch mit 64,5 Dollar bewertet, sind inzwischen auf neun Cents abgestürzt. Die Aktionäre werden bei einem Bankrott ziemlich sicher leer ausgehen. Für den Westschweizer Internetanbieter IP worldcom hat das ganze Debakel offenischtlich auch Auswirkungen, obwohl das Unternehmen nichts mit WorldCom Inc. aus den USA zu tun hat. Um der Verunsicherung der Kunden entgegenzutreten bemerkt nun IP worldcom gleich auf seiner Startseite: IP worldcom SA est une société suisse romande indépendante nayant aucun rapport avec la société américaine WorldCom Inc.