Yahoo knapp über den Erwartungen
Yahoo hat im ersten Quartal 2001 bei rückläufigen Werbeeinnahmen einen Netto-Verlust verzeichnet, wies aber ohne Berücksichtigung von ausserordentlichen Posten einen Gewinn aus, der am oberen Ende der Analysten-Prognosen lag. Yahoo hat einen Netto-Verlust von 11,5 Millionen Dollar oder zwei Cents je Aktie verzeichnet, verglichen mit einem Reingewinn von 67,6 Millionen Dollar oder elf Cents je Aktie im Vorjahr. Ohne Berücksichtigung von ausserordentlichen Belastungen habe das Unternehmen allerdings einen Gewinn von 7,6 (Vorjahr 60,5) Millionen Dollar oder einen (zehn) Cent je Aktie erwirtschaftet. Die Analysten hatten das Yahoo-Ergebnis zwischen einem Verlust von einem Cent je Aktie und einem Gewinn von einem Cent je Aktie prognostiziert. Als Konsequenz hat Yahoo einen massiven Stellenabbau angekündigt. Von den derzeit 3.510 Arbeitsplätzen sollen 12 Prozent gestrichen werden. Außerdem würden Marketing-, Vertriebs- und Werbeausgaben reduziert werden. Nachdem in den letzten Monaten mehrere Führungskräfte Yahoo verliessen wird nun auch der Senior-Vizepräsident der internationalen Operationen gehen. Weiters wurde angekündigt, nach dem alten Sprichwort Sex Sells auch Hardcore Porno Videos und DVDs über das Shopping Gate zu verkaufen. Die Yahoo-Aktie notierte im ausserbörslichen Handel mit einem Kursplus von 3,6 Prozent bei 16,60 Dollar.
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