Yahoo! wird Betreiberin einer Online-Bibliothek
Yahoo! wird nach Google ebenfalls Betreiberin einer Online-Bibliothek. Dazu hat der Portaldienstleister zusammen mit den Universitäten von Kalifornien und Toronto sowie den Textarchiven Internet Archive (USA), National Archive (UK) und European Archive die "Open Content Alliance" gegründet. Zweck der Kooperation: Anbieten von Büchern, für die die Urheberrechte abgelaufen sind. Gemäss "Wall Street Journal" sollen zunächst rund 18'000 Bücher eingescannt werden, die von der University of California anhand eines selbst aufgestellten "American Canon" definiert wurden.
Das Potenzial der Kooperation liege primär darin, dass die beteiligten Institutionen Materialien austauschen und gegenseitig aufeinander verweisen könnten, sagte Daniel Greenstein, Bibliothekar der California Digital Library, gegenüber der "New York Times". Yahoo! betritt mit dem Projekt Boden, der bereits von Konkurrent Google beackert wird. Google beabsichtigt, Millionen von Büchern aus Universitätsbibliotheken elektronisch zu speichern und für die Onlinesuche verfügbar zu machen.
Die Yahoo-Bibliothek wird sich allerdings in einigen Punkten vom Google-Projekt unterscheiden. Nachdem ein Buch digitalisiert wurde, will Yahoo den Inhalt in seinen Index integrieren und eine Suchfunktion für die Webseite von Open Content Alliance bereitstellen. Ausserdem sollen die Bücher in allen Suchmaschinen erfasst werden, also auch bei Google. Indem Yahoo sich zunächst auf lizenzfreie Werke konzentrieren will, versucht das Unternehmen die Problematik der Copyrights zu umgehen. Google hat sich absehbaren Urheberrechtsverletzungen bereits einige Klagen eingehandelt.
Ebenfalls an der Open Content Alliance beteiligt sind HP und Adobe Systems. Sie stellen das Equipment für das Projekt zur Verfügung.
Das Potenzial der Kooperation liege primär darin, dass die beteiligten Institutionen Materialien austauschen und gegenseitig aufeinander verweisen könnten, sagte Daniel Greenstein, Bibliothekar der California Digital Library, gegenüber der "New York Times". Yahoo! betritt mit dem Projekt Boden, der bereits von Konkurrent Google beackert wird. Google beabsichtigt, Millionen von Büchern aus Universitätsbibliotheken elektronisch zu speichern und für die Onlinesuche verfügbar zu machen.
Die Yahoo-Bibliothek wird sich allerdings in einigen Punkten vom Google-Projekt unterscheiden. Nachdem ein Buch digitalisiert wurde, will Yahoo den Inhalt in seinen Index integrieren und eine Suchfunktion für die Webseite von Open Content Alliance bereitstellen. Ausserdem sollen die Bücher in allen Suchmaschinen erfasst werden, also auch bei Google. Indem Yahoo sich zunächst auf lizenzfreie Werke konzentrieren will, versucht das Unternehmen die Problematik der Copyrights zu umgehen. Google hat sich absehbaren Urheberrechtsverletzungen bereits einige Klagen eingehandelt.
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