ZKB und Waadtländer Kantonalbank gründen IT-Joint-Venture - Unicible geht an IBM
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) und die Banque Cantonale Vaudoise (BCV) gründen eine gemeinsame Firma für die Bereiche Informatik und Backoffice. Dabei sollen bis 2011 ein IT- und Backoffice-Dienstleistungszentrum mit Sitz in Zürich und eine Betriebsstätte in Lausanne entstehen. In der neuen Gesellschaft werden 1'300 Personen beschäftigt sein, davon rund 1'050 im Kanton Zürich und 250 im Kanton Waadt. Die beiden Kantonalbanken rechnen mit einem Jahresumsatz von 350 Millionen Franken.
Am Joint Venture wird die ZKB mit 65 Prozent, die BCV mit 35 Prozent beteiligt sein. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Unternehmen auch anderen Banken offen stehen.
Die beiden Banken versprechen sich von diesem Zusammengehen Kosteneinsparungen von 20 Prozent. Dabei will die BCV von der durch die ZKB entwickelten IT-Plattform profitieren, die ZKB ihrerseits muss in Zukunft die Kosten für die Weiterentwicklung nicht mehr alleine tragen.
In den letzten Jahren haben praktisch alle Kantonalbanken ihre bestehenden Plattformen mit Bankensystemen von Finnova und Avaloq ersetzt, während die ZKB eine eigene Plattform entwickelte, die SAP- und Avaloq-Elemente verwendet. Sie soll fortlaufend weiterentwickelt werden.
Die BCV setzte bisher auf die Lösung von Unicible. Unicible wurde 1992 als Gemeinschaftswerk von mehreren Westschweizer Kantonalbanken gegründet. 2002 ging das Kooperationsunternehmen in den alleinigen Besitz der BCV über. BCV hat nun im Zuge des Joint Ventures Unicible an IBM verkauft. Unicible werde ab dem 1. Juni komplett in ein neues Kompetenzzentrum für IT-Banking des US-Computerdienstleisters in Lausanne integriert, teilt BCV mit. Die 330 Stellen sollen erhalten bleiben. Diese Transkation braucht aber noch die Zustimmung der Weko.
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