Zuger mvm plant Suchmaschine mit Multi-Sprachen-Suchtechnologie

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Das Zuger Unternehmen mvm hat mit Multi Language Search Engine (MLSE) eine neue Suchtechnologie zum EU-Patent angemeldet. Das neue System ermögliche länder- und sprachübergreifende Produkte- und Dienstleistungsvergleiche sowie eine Handelspartnersuche: MLSE übersetzt zuerst den eingegebenen Suchbegriff in 21 EU-Amtssprachen, in arabisch, russisch sowie weitere Sprachen, bevor es nach Ergebnissen sucht. Dadurch findet MLSE alle indexierten Seiten, unabhängig von der Sprache, respektive vom Land oder des verwendeten Zeichensatzes. mvm sieht in ihrer neuen Suchmaschinentechnologie vor allem Vorteile für den Bereich B2B: Wer etwa im EU-Raum einen Preis- und Leistungsvergleich machen wolle, werde mit der neuen Suchmaschine schnell fündig: Die Ergebnisse würden nach Land sortiert und mit den wichtigsten Infos in der eigenen Sprache in der Trefferliste ausgegeben. Formularbasierend auf Multiple Choice können in der Wahl-Sprache des Anwenders zudem Fragen gestellt werden, die beim Empfänger in dessen Korrespondenzsprache übersetzt eintreffen. Die Suchergebnisse sollen anschliessend als CSV-Datei aufbereitet werden können, was eine direkte Weiterverwendung in andere Programmen ermögliche. Roland Rupp, Geschäftsleiter von mvm, will mit MLSE eine neue Internet-Suchmaschine ins Leben rufen: "Wenn alles klappt, werden wir mit unserer Suchmaschine im ersten Quartal 2005 starten", so Rupp gegenüber dem NetzwocheTicker. "Anschliessend werden wir MLSE lizenzieren lassen und bereits bestehenden Suchmaschinen als Ergänzung anbieten." Bisher habe das Unternehmen jedoch noch keine Anfragen erhalten respektive getätigt. "Wir wollen unsere Suchtechnologie zuerst in einem Produkt in Form einer Suchmaschine bestätigen, bevor wir konkret auf Kundensuche gehen", begründet Rupp diesen Entscheid. Da ein solches Projekt entsprechen finanzielle Mittel benötige, sei mvm nach wie vor auf der Suche nach weiteren Investoren. Eine Umwandlung zur Aktiengesellschaft und ein späterer Börsengang würden nicht ausgeschlossen, teilt Rupp via Pressemitteilung mit.