Neue Drucker von Epson

Mit diesen Tüten drucken Sie 75'000 Seiten

Uhr | Aktualisiert

Der Druckerhersteller Epson hat heute in Wien neue Tintenstrahldrucker vorgestellt. Mithilfe des integrierten "Replaceable Ink Pack System" sollen Anwender bis zu 75’000 Seiten ohne Tausch der Verbrauchsmaterialien drucken können.

Der japanische Druckerhersteller Epson hat heute der Presse in Wien seine neuen Tintenstrahldrucker der Work-Force-Pro-Reihe vorgestellt. Sie umfasst insgesamt 18 Geräte der Formate DIN A4 und DIN A3+ und ist ausschliesslich für den Einsatz in Firmen vorgesehen.

Neue tütenförmige Patronen

Epson unterteilt die Work-Force-Pro-Drucker in vier verschiedene Gruppen: Es gibt die Serien Work Force Pro WF 8000, Work Force Pro WF 5600, Work Force Pro WF 4600, und die RIPS-Reihe mit dem neuen "Replaceable Ink Pack System". Bei dieser kommen neue, tütenförmige Patronen zum Einsatz.

Das Replaceable Ink Pack System soll es Anwendern ermöglichen, bis zu 75’000 Seiten zu drucken, ohne die Verbrauchsmaterialien austauschen zu müssen. Ein Hauptvorteil für die Kunden sei daher, dass damit der Aufwand für Wartung und Ersatz von Materialien massiv reduziert werden könne. Zudem seien die RIPS-Drucker sehr sparsam im Stromverbrauch. Eine Senkung der Kosten für Strom von bis zu 80 Prozent sei möglich. Auch die Abfallmenge könne deutlich reduziert werden, da die Druckerpatronen viel seltener ausgetauscht werden müssen.

Konzipiert worden sei das RIPS-System primär für kleinere und mittelgrosse Unternehmen, erklärt Epson. Erhältlich sein werden die neuen Geräte ab Mitte Juli bei Fachhändlern in Verbindung mit einem Managed-Print-Services-System.

Bye Bye Laser

Zur Präsentation seiner Tintenstrahldrucker verkündet Epson ausserdem, dass die Zeit der Laser-Drucker vielleicht bald vorbei sein könnte. Das Unternehmen sieht im Tintenstrahldruck für Unternehmen die Technologie der Zukunft. Schahin Elahinija, Leiter Marketing Epson Deutschland, sagt hierzu: "Neben enormen Kostenersparnissen durch einen deutlich geringeren Stromverbrauch existiert bei Tinte auch keine Gefahr durch etwaige Emissionen von Tonerstaub." Er geht davon aus, dass bis 2016 in der DACH-Region rund 50 Prozent der Büros mit Tinte drucken werden.

An der Pressekonferenz in Wien äusserte sich auch Phil Sargeant, Programmchef beim Marktforscher IDC, zum Thema Tintenstrahldruck. Er prognostizierte dem Markt für Tintenstrahldrucker für die kommenden Jahre ein Wachstum von bis zu 12 Prozent jährlich.

Epson stellt neue Software vor

Nebst den neuen Druckern stellte Epson der Presse auch zwei weitere neue Produkte vor.

Einerseits "Email Print for Enterprise", ein serverbasiertes Softwaresystem, mit dem sich Dokumente per E-Mail zu einem Drucker übertragen lassen. Es soll sich ohne Treiberinstallation oder Anwendungsdownloads verwenden lassen und werde ab Anfang Juli erhältlich sein.

Andererseits präsentierte Epson mit "Document Management Pro" ein Softwarepaket, das Firmen eine schnelle, effiziente Datenerfassung, inklusive einer Digitalisierung von Dokumenten ermögliche.

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