Hortonworks angelt sich 100 Millionen Risikokapital
Der Software-Firma Hortonworks gelingt es in einer neuen Venture-Capital-Runde 100 Millionen US-Dollar zu akquirieren. Der Hadoop-Verkäufer will das Geld für Engineering und Global Operations verwenden.
Hortonworks hat in einer neuen Finanzierungsrunde 100 Millionen US-Dollar Risikokapital akquirieren können. Das Geld stammt einerseits von den Firmen Blackrock und Passport Capital, andererseits von den bisherigen Finanziers Dragoneer, Tenaya Capital, Benchmark, Index Ventures und Yahoo. Hortonworks möchte das Geld laut CEO Rob Bearden ins Engineering, seine Global Operations und in die Vergrösserung des Ökosystems der Firma investieren.
Beim von Hortonworks vertriebenen Hadoop handelt es sich um ein freies, in Java geschriebenes Framework für skalierbare, verteilt arbeitende Software. Entwickelt wurde Hadoop von der Apache Software Foundation. Hortonworks ist mit der Hortonworks Data Platform der zweite grosse Enterprise Open-Source Hadoop Distributor, neben Konkurrent Cloudera.
Kapitalintensives Geschäft
Nach dieser erneuten Finanzierungsrunde hat Hortonworks seit dem Launch Mitte 2011 bereits 198 Millionen US-Dollar an Kapital aufbringen können. Im Vergleich dazu konnte Konkurrent Cloudera seit 2008 insgesamt 300 Millionen Dollar akquirieren.
Für Hadoop-Verkäufer sei es aufgrund der Beschaffenheit des Marktes essentiell, viel Kapital aufbringen zu können, erklärt Gigaom. Hortonworks beispielsweise investiert laut CEO Bearden viele Ressourcen in die Entwicklung neuer Features und Open-Source-Technologien, die mit viel mehr Daten umgehen können als bisherige Data-Management-Plattformen. Daraus schliesslich auch ein verkaufbares Produkt herzustellen, sei ebenfalls sehr aufwendig, erklärt Bearden weiter.
In einem Interview machte Rob Bearden übrigens letzte Woche die Aussage, dass er erwarte, der Hadoopmarkt werde in den nächsten Jahren bald ein Volumen von 25 Milliarden Dollar umfassen.
So stärkt der Kanton Genf seine Rolle in der digitalen Governance
Cyberangriffe in der Schweiz steigen im Juli um 35 Prozent
ITB-Swiss ernennt Fractional CEO
Warum die Berufsbildung wie ein Tech-Start-up agieren muss
Whatsapp testet Betrugswarnung direkt auf dem Smartphone
Forschende entschlüsseln interne Reasoning-Daten von KI-Modellen
Der grösste Tagfalter der Welt
Circet übernimmt Technik Partner
Metallischer 3D-Druck verlängert das Leben von Stahlbauteilen