Bernische Grundbuchgeschäfte neu elektronisch
Im Kanton Bern kann man eine Liegenschaft neu ohne Papierkrieg über die E-Government-Lösung "Terravis" kaufen. Voraussetzung dafür ist aber, dass sich möglichst viele Banken und Notariate an der Lösung beteiligen.
Der Kanton Bern hat den elektronischen Geschäftsverkehr im Bereich der Grundbuchämter eingeführt, wie er am Dienstag mitgeteilt hat.
Banken, Notare und Grundbuchämter können demnach seit Anfang Jahr mit der neuen E-Government-Lösung "Terravis" papierlos und medienbruchfrei miteinander Daten austauschen. Unnötige Arbeiten, wie das Abtippen von Daten, die schon einmal erfasst wurden, sollen so vermieden werden.
Infos aus dem elektronischen Grundbuch
Die Bank könne die für die Gewährung eines Hypothekardarlehens wichtigen Angaben zur Liegenschaft online aus dem elektronischen Grundbuch beziehen, heisst es weiter. Auch der Notar könne sich für die Beurkundung des Kaufs auf das elektronische Grundbuch stützen und seine Urkunde online dem Grundbuchamt übermitteln.
Die Vorteile des neuen Systems können laut dem Kanton aber nur dann wirklich zum Tragen kommen, wenn sich möglichst viele Banken und Notariate an "Terravis" anschliessen.
Auch in anderen Kantonen verfügbar
Der Kanton Bern hatte die Einbindung von Terravis letzten Sommer angekündigt. Daneben setzen derzeit ausserdem die Kantone Aargau, Basel-Land, Glarus, Graubünden, Thurgau, Tessin und Uri die Grundbuchlösung ein.
Insgesamt stehen auf der Plattform Daten von annähernd 3 Millionen Grundstücken zur Verfügung. Die Aufschaltung weiterer Kantone erfolgt laut Informationen auf der Terravis-Website laufend.
Visual-Effects-Profis versuchen sich an 3-D-Software aus den 90er-Jahren
EPFL macht Apertus und Co. fit für das Gesundheitswesen
"Die steigenden Anforderungen stärken die Rolle der lokalen RZ-Anbieter"
Vermeintliche EWZ-Mitarbeitende vishen nach Twint-Konten
Digitale Souveränität: Den Blick nach Japan wagen
Lastminute streicht wegen KI rund 400 Stellen
Schweizer Gemeinden fordern mehr Zusammenarbeit für die Digitalisierung
Update: Bund gibt Startschuss für mobiles Sicherheitskommunikationssystem
RedIT expandiert in die Ostschweiz